Amazon.de Widgets Hundeerziehung über positive Verstärkung | Julie & Bonnie
 

Wir bekommen nicht das

Verhalten, das wir trainieren,

sondern das Verhalten,

das wir belohnen.

Viviane Theby 

 

Hundetraining

über positive Verstärkung

 

Es gibt verschiedene Wege, seinen Hund zu erziehen und mit ihm zu trainieren.

Ich habe mich bewusst gegen Druck, Einschüchterung und Gewalt in der Hundeerziehung entschieden

und arbeite nach den Grundlagen der ​positiven Verstärkung.

Dies bedeutet, dass der Hund selbst lernt, welches Verhalten sich für ihn lohnt und welches nicht.

Entsprechend wird das lohnenswerte Verhalten häufiger gezeigt und das nicht-lohnende nimmt automatisch ab.

So entsteht eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Mensch und Hund.

 

POSITIVE VERSTÄRKUNG

Der Hund erfährt etwas Angenehmes, das wir HundehalterInnen hinzufügen

(positiv im Sinne von hinzufügen)

Beispiel:

Der Hund läuft locker an der Leine, ohne zu ziehen. Wir belohnen dies, indem wir etwas Belohnendes hinzufügen,

wie Leckerli, liebevolles Sprechen und/oder Spielen (je nach Situation).

NEGATIVE STRAFE

Etwas für den Hund Angenehmes wird entfernt

Beispiel:

Der Hund läuft locker an der Leine und wird entsprechend belohnt (s. oben). Wenn er dann aber zu ziehen beginnt, beenden wir unsere Aufmerksamkeit und der Hund lernt, dass durch dieses Verhalten das Angenehme (Zuwendung, Leckerli, Sprechen, Spielen usw.) beendet wird.

NEGATIVE VERSTÄRKUNG

Etwas für den Hund Unangenehmes wird entfernt

(negativ im Sinne von entfernen)

Beispiel:

Der Hund zieht an der Leine und es drückt ihm unangenehm die Luft ab. Er merkt, dass es angenehmer ist, den Druck nachzulassen und weniger zu ziehen.

Da diese Methode voraussetzt, dass man dem Hund erst einmal in eine unangenehme Situation bringt, soll sie im Hundetraining nicht eingesetzt werden! ​​​​​

POSITIVE STRAFE 

Etwas für den Hund Unangenehmes wird hinzugefügt

Beispiel:

Der Hund zieht an der Leine und wird verbal und/oder körperlich bestraft (Leinenruck, Schlagen, Treten, Anschreien usw.).

Der Hund lernt dadurch, dass weniger Ziehen ihm weniger Schaden zufügt.

Diese Methode führt zur Einschüchterung und Angst des Hundes und soll im Hundetraining nicht eingesetzt werden! ​​​​​

Wer sagt, dass zuverlässiges Verhalten bei diesem oder jenem Hund nicht ohne Strafe erreichbar ist,

sagt nichts über den Hund aus, sondern beschreibt erst einmal seine eigenen Fähigkeiten.

 

Dr. Ute Blaschke-Berthold

* Die vier beschriebenen Beispiele für Hundeerziehung über Verstärkung und Strafe habe ich von Heike Westedt übernommen,

wie sie sie in diesem Buch (Affiliate Link) erklärt.