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Bonnie wird gebarft! [Werbung]

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Es gibt verschiedene Möglichkeiten, seinen Hund zu ernähren: von Trockenfutter und Dosenfutter über Barfen bis hin zu Selbstgekochtem. Wie beim Training ist auch das Thema Ernährung stets heiß diskutiert. Und auch wie beim Training gibt es verschiedene Wege und jeder darf seinen Hund so ernähren, wie er/sie es möchte. Wichtig ist nur, dass wir unsere Hunde artgerecht ernähren, d. h. Fleisch mit ausreichend Nährstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen. Und dann ist es egal, ob das Fleisch, Obst und Gemüse selbst zubereitet wird oder das Futter fertig in Dosen, Säcken oder Tiefkühlbehältern gekauft wird.

Seit meiner Hundetrainerausbildung habe ich in vielerlei Hinsicht eine andere Sicht auf das Leben mit unseren Hunden. Auch wenn mein Fokus auf dem Training und dem täglichen Umgang mit Hunden liegt, habe ich mich auch viel mit dem Thema Ernährung auseinandergesetzt… Und Bonnie letztendlich von Trockenfutter auf BARF umgestellt.


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WAS BEDEUTET BARFEN?

BARF (eigentlich B.A.R.F.) kommt aus dem Englischen und bedeutet Bones And Raw Foods. Ins Deutsche angepasst steht BARF für Biologisch Artgerechtes Rohes Futter oder auch Biologisch Artgerechte Roh-Fütterung. Ein Hund, der gebarft wird, bekommt rohes Fleisch mit Innereien, zusammen mit rohem Obst und Gemüse (ggf. weiteren Zusätzen). Diese Art der Fütterung kommt dem Fressverhalten von Fleischfressern – und das sind Hunde (das muss auch ich als Veganerin zugeben) – am nächsten.

Barfen ist heutzutage eine beliebte Fütterungsmethode und hat viele Vorteile. Allen voran deckt die Fütterung von einem „ganzen Beutetier“ den Nährstoffbedarf eines Hundes (besser) ab als Fertigfuttermittel. Als mir dies bewusst wurde, waren weitere Vorteile wie z. B. ein gestärktes Immunsystem, glänzendes Fell und weniger „Hundegeruch“ (um nur einige zu nennen) zusätzliche Pluspunkte.


Frostfutter-Perleberg License

Ich habe lange Zeit gebraucht, mich mit dem Gedanken anzufreunden, rohes Fleisch zuzubereiten (ich selbst esse ja keins und Bonnie bekam ihr „Fleisch“ bisher in Form von Trockenfutter). Je mehr ich aber über die Ernährung von Hunden lernte und je unklarer die Inhaltsstoffe auf Fertigfutter deklariert sind, desto mehr konnte ich über meinen Schatten springen und mich mehr auf das Barfen einlassen. Als ich dann soweit war, rohes Fleisch tatsächlich anzufassen (nicht alle, aber ich hoffe doch zumindest ein paar Leser/innen können den Ekel nachvollziehen), durfte ich ein großes BARF-Paket vom BARF-Onlineshop Frostfutter Perleberg testen.


WIESO FROSTFLEISCH VON FROSTFUTTER PERLEBERG?

Wie bereits erwähnt esse ich selbst kein Fleisch, weswegen ich auch auf die Herkunft des Fleisches für meine Hündin Bonnie achten möchte. Fleisch vom Discounter wäre beispielsweise niemals eine Option für mich. Das zertifizierte Unternehmen Frostfutter Perleberg in Deutschland hat seine eigene Schlachtung, sodass die Ware frisch und auf kürzestem Weg bei mir ankommt (es wird praktischerweise bis vor meine Haustüre geliefert). Bereits bei der Fütterung der Schlachttiere wird auf die Inhaltsstoffe geachtet und die Höfe gewährleisten eine gesunde Weidehaltung. Bei der streng überwachten Herstellung des Frostfutters wird komplett auf schädliche, künstliche Zusatzstoffe verzichtet und eine besonders schonende und vitaminerhaltende Herstellung wird garantiert. Auch das Verpacken und das Frosten wird von Frostfutter Perleberg selbst umgesetzt.

Das Frostfutter wird in speziellen EPS-Styroporboxen geliefert, sodass das Fleisch auch nach dem Transport noch gefroren ist. Ich persönlich finde Styroporboxen nicht sehr umweltfreundlich, aber irgendwie muss das Frostfutter ja in gefrorenem Zustand bei den Kunden ankommen (auch im Sommer!). Und bei BARF-Frostfutter ist eine durchgängige Kühlkette essentiell.


Julie & Bonnie


UNSER FAZIT:

SECHS WOCHEN NACH DER UMSTELLUNG AUF BARF

Für Bonnie hatte die Umstellung nur Positives. Ich wünschte, ich hätte Vergleichsvideos, wie sie das vorherige Trockenfutter morgens gegessen hat und wie sie sich nun förmlich auf ihr Essen stürzt. Sie scheint das rohe Fleisch (ich jubel ihr stets etwas Obst und Gemüse unter) sehr zu mögen und man sieht ihr die Freude beim Essen an. Auch wurde ihr Fell sehr viel weicher und glänzender.

Tatsächlich haben sich auch die Kotmengen immens reduziert! Über die Größe der Ausscheidung hatte ich mir zuvor nie Gedanken gemacht (wieso auch? solange Farbe und Konsistenz stimmen...). In meiner Ausbildung habe ich u. a. gelernt, dass je weniger der Körper verarbeiten kann, desto mehr der Hund mehr ausscheidet. Wenn ich ihre Häufchen nun mit den vorherigen Haufen vergleiche, staune ich, wie viel ihr Körper von dem Fertigfutter vorher wohl nicht verarbeiten konnte.

Barfen hat aber auch seine negativen Seiten – wenn auch nur für mich. Je nach Fleischart (ob gewolft oder in Stücken mit Innereien) ist es für mich nicht so einfach, das Fleisch zu portionieren. Aber die Gesundheit meiner Bonnie liegt mir sehr am Herzen und nach ein paar Mal (mit Handschuhen und Luftanhalten) portioniere ich alle drei Tage die BARF-Portionen für sie und habe hierbei ein gutes Gefühl. Das Wichtigste ist mir nämlich, dass es ihr guttut – und das tut es. Auch unsere Tierärztin bestätigte, dass Bonnie gesund ist und ich habe auch nach sechs Wochen noch ein gutes Gefühl mit dieser Futterumstellung.

KOOPERATION MIT FROSTFUTTER PERLEBERG

Mir wurde ein Testpaket von Frostfutter Perleberg kostenlos zur Verfügung gestellt; meine Meinung hier in diesem Artikel wurde nicht erkauft. Ich bin mittlerweile beim Barfen geblieben – und auch bei Frostfutter Perleberg. Die Produktion, die Verarbeitung, die Auswahl an verschiedenem Fleisch sowie die Logistik haben mich überzeugt – nicht zuletzt das Glänzen in Bonnies Augen, wenn ich ihr morgens das Fleisch hinstelle.

WEITERE (RECHTLICHE) HINWEISE

Ich bin weder Tierärztin, noch Ernährungsberaterin. Nehmt diesen Beitrag bitte nicht als Aufforderung, eure Hunde sofort zu barfen, oder versteht es nicht so, als würde ich Trocken- oder Dosenfutter verteufeln. Ich habe das Barfen (kostenlos) ausprobieren dürfen, bin überzeugt und werde Bonnie weiterhin barfen. Weiteres Frostfutter kaufe ich zum normalen Einkaufspreis. Der Beitrag erwähnt unseren Kooperationspartner Frostfutter Perleberg und spiegelt meine ehrliche Meinung wider.


#Produkttest #BARF #Barfen #Rohfütterung #Ernährung