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Eine sichere Weihnachtszeit für unsere Hunde

Es ist der erste Dezember und es hat pünktlich zu schneien begonnen ❄ Bonnie durfte auch endlich das erste Türchen ihres Adventskalenders öffnen (bzw. den Inhalt fressen). Neben Bonnies Geburtstagspawty im Herbst ist die Weihnachtszeit zweifellos die schönste Zeit des Jahres für uns.


Unsere Wohnungen und Häuser stecken allerdings voller Gefahren für unsere Hunde, derer wir uns meist nicht bewusst sind. Angefangen bei Dekorationsartikel über Lebensmittel bis hin zu Geschenken und Pflanzen.


In diesem Beitrag möchte ich euch einen Überblick über die Gefahrenquellen der Weihnachtszeit geben - damit euren Vierbeinern nichts passiert und ihr unbesorgt die wunderschöne Weihnachtszeit genießen könnt.


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WEIHNACHTSDEKORATION​​​

Lametta

(enthält giftiges Blei und führt zu Atemnot)

Christbaumkugeln

(können zu bösen Schnittverletzungen führen, wenn Hunde damit spielen

und/oder sie in den Mund nehmen; auch auf dem Boden liegende zerbrochene

Kugeln können zu Verletzungen an den Pfoten führen

Geschenkverpackungen

(Geschenkpapier, Plastikteile, Schleifen und Geschenkbänder können verschluckt

werden, es droht Erstickungsgefahr, Verdauungsstörungen und Hunde könnten

sich zudem strangulieren)

Kerzen & Teelichter

(Brandgefahr, verschlucktes Wachs führt zu Verstopfungen)

Tannennadeln

(die enthaltenen ätherischen Öle können zu Leber- und Nierenschäden führen)

Sprühschnee

(ist bereits in kleinen Mengen hochgiftig)

Duftöle & Räucherkerzen

(durch das Einatmen kann es zu Schleimhautreizungen und Magen-Darm-

Beschwerden kommen)

weitere Deko aus Glas, Plastik oder Metall

(können teilweise giftige Substanzen enthalten und bei Verschlucken die Atemwege

blockieren oder zu Magen- oder Darmverschluss führen)

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PFLANZEN

So schön sie auch sind, einige der klassischen Weihnachtspflanzen sind für Hunde giftig und sollten keinesfalls verzehrt werden:

Christrosen

Weihnachtssterne

Stechpalme

Amaryllis

Misteln

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LEBENSMITTEL

Von unserem ‘Menschenessen’ sollten Hunde ja generell nichts bekommen. Auch wenn viele hier nicht konsequent sind - seid es bitte bei den folgenden Lebensmitteln:

Hefeteig wie beispielsweise in Christstollen

(führt zu Rissen im Magen)


Plätzchen

(Zucker, Nüsse, Muskatnuss und Schokolade sind sehr schädlich für Hunde und

können sowohl roh als auch gebacken zum Tod führen)

Lebkuchen

(Kakao, Zimt, Muskatnuss führen zu Vergiftungen und sogar zum Tod)

Bittermandeln

(Amygdalin setzt Blausäure frei)

Rosinenbrötchen

(Rosinen bzw. Weintrauben können durch die Oxalsäure zu Nierenversagen führen)

Zimt

(Cumarin-Verbindungen hemmen die Blutgerinnung)

Schokolade

(enthält giftiges Theobromin - je dunkler die Schokolade desto gefährlicher für

Hunde!)

Weihnachtsgans

(Knochensplitter können zu Verletzungen des Darms und zum Ersticken führen)

Dieser Beitrag soll keineswegs Panik verbreiten und schon gar nicht die tolle Weihnachtszeit vermiesen, sondern lediglich auf die möglichen Gefahren für unsere Hunde hinweisen. Viele der genannten Dinge wirken zudem erst beim Verzehr von größeren Mengen giftig auf den Hund - wobei es hier auf den Gesundheitszustand, Vorerkrankungen und die Größe des jeweiligen Hundes ankommt. Bonnies beste Freundin Lola hat letztes Jahr zum Beispiel einen ganzen Schokoladennikolaus verputzt und war danach putzmunter.


Daher seid euch über die genannten Risiken im Klaren, sorgt dafür, dass mögliche Gefahren außer Reichweite eurer Hunde sind und wenn es euren Hunden, trotz aller Vorsicht eurerseits, plötzlich schlecht geht und ihr eine Vergiftung vermutet, dann zögert nicht und fahrt in die nächste Tierklinik mit 24-Stunden-Service. Hier findet ihr übrigens eine Übersicht über mögliche Vergiftungssymptome.


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Aber jetzt genug negative Stimmung verbreitet

- genießt die Weihnachtszeit!